Mit diesem Produkt will Defkalion den Energiesektor revolutionieren

Mit Andrea Rossi hat eine neue Ära in der Festkörperkernforschung angefangen, denn mit ihm ist das Bewusstsein entstanden, dass das Gebiet eine neue saubere Energietechnologie zu bieten hat. Wenn der eigenwillige Italiener diese nicht als erster realisiert, dann ein anderes Unternehmen. Rossi hat anfangs mit dem griechischen Konsortium Defkalion Green Technologies kooperiert, die Zusammenarbeit im August 2011 aber beendet. In der Folge entwickelte sich ein Wettbewerb zwischen Defkalion und Rossis Leonardo Corporation.

Im Gegensatz zu Rossi, der 1-Megawatt-Generatoren produziert, strebt Defkalion zunächst mit einem kleineren Produkt mit Namen Hyperion auf den Markt.

Hyperions enthalten einzelne oder Konfigurationen mehrerer Reaktoren, die in exothermen Reaktionen Wärmeenergie im Kilowatt-Bereich aus der Reaktion von Nickel und Wasserstoff produzieren, und stellen sichere und stabile Produkte dar.

Diese Generatoren erzeugen laut DGT je Reaktor 5 bis 11 Kilowatt Wärmeleistung und 6 bis 30 Mal mehr Energie, als sie verbrauchen. Der Prozess sei kontrolliert, so dass das Gerät auf Knopfdruck ein- und ausgeschaltet werden könne. Höchstens alle 6 Monate müsse das Gerät gewartet werden. Details sind einem Datenblatt zu entnehmen.

Defkalion sagt, der Prozess sei keine Kalte Fusion, sondern eine chemisch assistierte niederenergetische Kernreaktion. Vielmehr sei es gelungen, das nuklear aktive Milieu zu identifizieren, in dem die gegenseitige Abstoßung positiv geladener Atomkerne überwunden werden und Nickel ein Proton (Wasserstoffkern) einfangen kann, wobei Energie frei wird. Hyperions haben ein Schutzschild für Gamma-Strahlung, was bei Kernreaktionen nötig ist. Gemeinhin wird zwischen Kalter Fusion und niederenergetischen Kernreaktionen unterschieden, da unter Ersterer klassischerweise die Fusion von schwerem Wasserstoff zu Helium verstanden wird und der Begriff Kalte Fusion durch die unbegründete Ablehnung der entsprechenden Forschung durch den wissenschaftlichen und medialen Mainstream stigmatisiert ist. Aus fachlicher Sicht ist auch die Reaktion von Nickel mit Wasserstoff eine Fusion, wie auch immer der Mechanismus genau ist.

Der Hyperion befinde sich im finalen Entwicklungsstadium eines industriell und kommerziell realisierbaren Prototypen. Die Lizenzierung und Zertifizierung für den europäischen Markt laufe. Noch gebe es keinen Patentschutz. Anwendungen seien in Wohnhäusern und Gebäuden, in Landwirtschaft und Industrie denkbar.

Zu welchen Umwälzungen eine derartige Technologie führen könnte, habe ich in Telepolis beschrieben.

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