Organisation: Defkalion Green Technologies

Defkalion Green Technologies (DGT) ist ein Unternehmen mit Sitz in Athen und Fabriken in Xanthi, Griechenland. DGT kündigt an, in 2012 Hyperion, einen Prototypen zur Produktion von Energie aus der Reaktion von Nickel und Wasserstoff, auf den Markt zu bringen. Aus der Festkörperkernforschung ist bekannt, dass derartige Reaktionen unwelt und gesundheitsfreundlich sind. Da die benötigten Rohstoffe nicht selten sind, ist außerdem von einem extrem niedrigen Preis der Energieproduktion auszugehen.

Defkalion wird ein internationaler Anbieter einer innovativen und patentierten Technologie zur Produktion preiswerter und sauberer thermischer Energie sein. Anwendungen bieten signifikante Verbesserungen hinsichtlich Energiekosten und -nachhaltigkeit und reichen von Haushalten über kleine Industrieanwendungen bis hin zur öffentlichen Versorgung.

DGT spricht von einer „grundsätzlich neuen Industrie“, die „möglicherweise den Energiesektor revolutionieren“ wird. Dazu sei ein langfristiger Austausch mit Wissenschaftlern notwendig.

Die Nachfrage nach Hyperion sei bereits größer, als man in kommender Zeitdecken könnte. Derzeit laufen Verhandlungen über exklusive und nichtaxklusive Produktionslizenzen und Vermarktungsrechte für die ganze Welt. Drei Farbriken in Xanthi sollen zukünftig als Zentrum für Geschäfts- und Produktbesichtigungen dienen.

Ursprünglich hat Defkalion mit Andrea Rossi kooperiert, doch im August 2011 haben sich beide Parteien getrennt.

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Organisation: Leonardo Corporation

Leonardo Corporation ist die Firma von Andrea Rossi mit Sitz in Bedford, New Hampshire, USA. Der italienische Ableger der Firma heißt EON srl. Rossi ist der Entwickler einer Technologie (E-Cat) zur Erzeugung von Energie aus der Kalten Fusion.

Auf der Seite finden sich keine Informationen zum E-Cat, sondern nur zu Rossis Generator zur Erzeugung von Energie durch die Verbrennung von Pflanzenölen.


Organisation: Global Energy Corporation

Global Energy Corporation (GEC) ist ein Unternehmen aus Annanadale, Virginia, USA, das eine umweltfreundliche Technologie zur Energieproduktion durch Kalte Fusion entwickelt. Die Technologie heißt Green Nuclear Energy (GeNiE). Dahinter steht das Unternehmen JWK International aus Annanadale sowie Wissenschaftler des Space and Naval Warfare Systems Command (SPAWAR) der US Navy. Die SPAWAR-Gruppe um Stan Szpak, Pam Boss und Frank Gordon hat 1989 angefangen, die Kalte Fusion von Pons und Fleischmann zu reproduzieren und dabei erfolgreich ein eigenes Kodepositionsverfahren entwickelt. Dabei entstehen offenbar hochenergetische Neutronen. Mit diesen will GEC zukünftig gebrauchte Uranbrennstäbe oder radioaktiven Sondermüll bestrahlen und dadurch sanieren. Zwischen 1991 und 2010 hat die Gruppe ihre Ergebnisse in 25 Aufsätzen in begutachteten Fachzeitschriften veröffentlicht.


Organisation: International Society for Condensed Matter Nuclear Science

Die International Society for Condensed Matter Nuclear Science (ISCMNS) „fördert das Verständnis, die Entwicklung und Anwendung der Festkörperkernforschung zum Wohle der Öffentlichkeit“. Zu diesem Zweck organisiert die ISCMNS jährlich den International Workshop on Anomalies in Hydrogen Loaded Metals, fördert den Austausch von Wissenschaftlern und gibt das begutachtete Journal of Condensed Matter Nuclear Science heraus.